Am Wochenende vom 2. bis 4. Februar 2018 trafen sich rund 25 KLJBlerinnen und KLJBler, um die möglichen Formen eines gelingenden Miteinanders in Vielfalt zu ergründen. Die heutige Gesellschaft, auch und vor allem die Gesellschaft in Deutschland, ist absolut vielfältig in Bezug auf Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Muttersprache, unterschiedlichen Geschlechts, unterschiedlichen Aussehens sowie kulturellen Hintergrunds, unterschiedlicher Einstellungen, unterschiedlicher Bedürfnisse und Voraussetzungen sowie sexueller Orientierungen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass alle gemeinsam an einem guten und gelingenden Zusammenleben arbeiten.

Ein Beispiel des Arbeitens für ein gutes Zusammenleben aus dem lateinamerikanischen Kontext ist das sogenannte „Buen Vivir“, ein Ziel, dem sich Länder wie Bolivien und Ecuador verschrieben haben. Hierbei geht es um eine demokratisch und solidarisch verfasste, von Respekt, Frieden und Menschenwürde geprägte Gesellschaft, welche Einheit in Vielfalt verwirklichen soll. Die Konzepte und jeweiligen Umsetzungen durch diese beiden Staaten dienten als Grundlage für weitere Diskussion. Könnte dieses Konzept für Europa adaptiert werden? Warum oder warum nicht? Wie ließe es sich anders und erfolgreich umsetzen?

Nach diesem thematischen Input diskutierten alle Teilnehmenden angeregt über die verschiedenen Möglichkeiten und schmiedeten Ideen für die Verwirklichung eines guten Lebens in Deutschland und Europa oder anders gesagt: eines europäischen Miteinanders in Vielfalt.