Der BDAS Duisburg/Essen (Bund der Alevitischen Studierenden) hat in Kooperation mit dem ASTA der Universität Duisburg-Essen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ veranstaltet. Der Podiumsdiskussion vorweg gaben die drei Referierenden, Prof. Dr. Ahmet Toprak, Dipl.-Päd. Stefan E. Hößl  und M.A. Yilmaz Kahraman, Impulsreferate zu ihren jeweiligen Schwerpunkten.

Prof. Dr. Ahmet Toprak klärte die Teilnehmenden über die Begrifflichkeiten „Antisemitismus“, „Rassismus“, „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und „muslimischer Antisemitismus“ auf. Dipl.-Päd. Stefan E. Hößl beschäftigte sich mit den verschiedenen Dimensionen von Antisemitismus mit einem besonderen Augenmerk auf Jugendliche. Yilmaz Kahraman stellte aus der Praxis das Projekt „Zeichen setzen“ der Alevitischen Gemeinde Deutschland vor, in dem es um die Sensibilisierung von pädagogischen Fachkräften zu Islamismus und türkischem Nationalismus ging. In dem Projekt „Zeichen setzen“ ging es auch um Antisemitismus, da dies der gemeinsame Nenner aller extremistischen Denkrichtungen ist.

Nach den Impulsreferaten wurde eine Podiumsdiskussion mit den Referierenden durchgeführt, die von Nevin Arslandemir (Vorsitzende BDAJ-NRW) geleitet wurde. Neben den Fragen durch die Moderatorin wurden auch von Zuhörern aus dem Publikum spannende Fragen an die Referierenden gerichtet.